Sitemap | Impressum | Kontakt | Home

Oft sprechen mich Leute beispielsweise beim Spaziergang, auf meinen "wunderschönen Mischling" an! Und was da denn alles Tolles drin sei? Wenn ich dann- zugegeben nicht ohne Stolz- sage, dass es sich hier um einen Hovawart handelt, fragen die Leute in der Regel: " Einen Hova-was???"

Tja und dann gehts schon los. Wie erklärt man jemandem, der einen Hovawart das erste Mal sieht, was diese tolle Rasse so alles beinhaltet, ohne Gefahr zu laufen, sein Gegenüber derartig mit Informationen zu überhäufen, dass dieser gerade in diesem Moment bereut gefragt zu haben?

Ein schwieriges Unterfangen. Ich versuche es nun mal hier auf meiner Homepage für alle die, die sich für einen Hovawart interessieren oder aber auch die, die schon einen haben und beim Lesen lächelnd feststellen, wie typisch sich auch ihr Hovawart verhält.

Der Hovawart- was steckt drin?

Der Hovawart kommt in gewissem Maß als Überraschungspaket daher. Denn innerhalb seines rassetypischen Rahmens, in welchem jeder Hovawart Temperament, Lernfreudigkeit, Anhänglichkeit, Intelligenz, Zuverlässigkeit und Wachsamkeit mitbringt, ist er doch ein Hund voller Gegensätze.

Dies resultiert aus seiner Geschichte und damit seinen Wurzeln, die immerhin bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurückzuverfolgen sind.

Eigentlich, und da gibt es so viele Meinungen und Mutmaßungen, wurde bereits im Mittelalter der "Hovewart" (= der Hofwächter) ersmals schriftlich erwähnt. Sicher waren diese Hunde unseren heutigen Hovawarten in so mancher Eigenschaft und auch im Aussehen ähnlich und natürlich muss der ein- oder andere Vorfahre meiner Akilah schon damals eventuell einen Hof bewacht haben; die eigentliche Zucht des Hovawartes wie wir ihn heute kennen, begann aber offiziell erst Anfang des 19. Jahrhunderts.

Damals strebte Kurt F. König die Rückzüchtung des Hofwächters, also des Hovawartes an. Es wurden Bauernhunde aus dem Harz und dem Odenwald mit Hirten- und Sennenhunden, Neufundländern und langhaarigen Schäferhunden gekreuzt.

Sogar eine afrikanische Wildhündin namens "Tessa" soll zu guter Letzt mit in den Genpool eingangen sein.

1922 wurde der erste Wurf eingetragen und 1937 wurde die Rasse offiziell anerkannt. Seit 1964 gehört der Hovawart zu den anerkannten Diensthunderassen.

So hat unser Hovawart- um auf seine Ahnen wieder zurück zu kommen, die "Hofhundgene" in sich, welche ihn selbstbewusst und selbstständig handeln lassen, jedoch ohne Aggressivität und ohne größeren Jagdtrieb.

Als Gebrauchshund, welcher er ja heute sein soll, soll er leichtführig sein, sich unterordnen (also von Wegen selbstständig handeln) und mit etwas Beutetrieb sich wunderbar ausbilden lassen.

Alle diese Eigenschaften bringt mein Hovawart tatsächlich mit und beeinflussen ihn auch in seinem Verhalten. Was jedoch bei jedem Einzelnen mehr oder weniger stark ausgeprägt ist, wird sich erst im Laufe seiner Entwicklung zeigen. Es bleibt offen.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass ein gesunder und wesensfester Hovawart, wie man in allen vom VDH anerkannten Zuchtverbänden bemüht ist zu züchten, all dies beinhaltet:

  • Stärke   
  • Temperament
  • Selbstsicherheit   
  • Schönheit
  • ein gewisses Maß an Dominanz
  • Sensibilität
  • Schnelligkeit

Er ist:

  • intelligent
  • anspruchsvoll
  • verspielt
  • wachsam
  • gelehrig
  • führig
  • unbestechlich
  • im Notfall wehrhaft

All dies ohne Aggressivität. Er bindet sich eng an seine Familie und ist meistens kinderfreundlich. Ein Hovawart ist alles andere als langweilig und sollte dementsprechend auch erzogen und gefördert bzw. gefordert werden. Er ist kein Hund für nebenher. Wenn man aber einen Hovawart von einem verantwortungsbewussten Züchter, aus einer kontrollierten Zucht, adoptiert, mit dem notwendigen Hundeverstand und viel Liebe und Konsequenz erzieht, bekommt man nicht nur einen wunderschönen Begleiter der immer wieder Eindruck macht, sondern einen treuen Freund fürs Leben.